Während die globale Beschichtungsindustrie auf ein voraussichtliches Marktwachstum von 11,43 Milliarden US-Dollar bis Ende 2025 zusteuert, stehen Fachleute und Heimwerker gleichermaßen vor einer entscheidenden Entscheidung bei ihren Sanierungs- und Bauprojekten: die Wahl zwischen Acryl- und Epoxidgrundierungen.
Neue Branchendaten und technische Leistungskennzahlen klären die langjährige Debatte: Während Acrylgrundierungen Geschwindigkeit und einfache Handhabung bieten, bleiben Epoxidgrundierungen der unangefochtene Spitzenreiter bei Haltbarkeit und Haftung.
Die Chemie der Haftung: Zahlen sprechen Bände
Der grundlegende Unterschied liegt in der chemischen Bindung. Laut technischen Datenblättern führender Hersteller wie PPG und Sherwin-Williams verhalten sich die beiden Primer unter Belastung sehr unterschiedlich.
Aktuelle Laboruntersuchungen zeigen, dass Epoxidkleber im Allgemeinen eine Zugfestigkeit zwischen 3.000 und 4.000 psi (Pfund pro Quadratzoll) aufweisen. Im Gegensatz dazu liegen Standard-Acrylprimer typischerweise im Bereich von 2.000 bis 3.500 psi. Diese Differenz von 1.000 psi macht Epoxid zum überlegenen Material für strukturelle Anwendungen und Haftung auf blankem Metall, wo eine maximale „Haftkraft“ entscheidend ist.
"Epoxidprimer ist der Goldstandard für direkte Aufträge auf Metall", sagt Manny, leitender Techniker bei Tropical Glitz, einem Spezialisten für individuelle Fahrzeuglackierungen. "Seine vernetzte chemische Struktur bildet eine nicht poröse Versiegelung, die Feuchtigkeit einfach nicht durchlässt."
Korrosionsbeständigkeit: Der Salzsprühnebeltest
Bei Projekten, die harschen Umgebungsbedingungen ausgesetzt sind – sei es die Restaurierung eines klassischen Autos oder Arbeiten an industriellen Stahlkonstruktionen – ist die Korrosionsbeständigkeit die entscheidende Kenngröße.
In standardisierten ASTM B-117-Salzsprühnebeltests, bei denen gemessen wird, wie viele Stunden eine Beschichtung korrosiven Salznebel aushält, bevor sie versagt, übertrumpfen Epoxysysteme Acrylsysteme regelmäßig.
Epoxysysteme: Hochwertige Epoxid-Silan-Beschichtungen haben nachgewiesen, dass sie nach 3.000 Stunden Salzsprühnebelbelastung über 95 % ihrer Haftfestigkeit beibehalten können.
Acrylsysteme: In ähnlichen Vergleichsstudien behielten Standard-Acrylbeschichtungen unter denselben Bedingungen oft nur 60 % der Haftung bei, wobei einige je nach Formulierung deutlich früher versagten.
Markttrends: Die „Premiumisierung“ von Grundierungen

Die Nachfrage nach Hochleistungsgrundierungen führt zu erheblichen wirtschaftlichen Verschiebungen. Laut einem Marktbericht von The Business Research Company aus dem Jahr 2025 ist der globale Markt für Epoxidgrundierungen von
10,88 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf geschätzte **
11,43 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025** angewachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 5,0 % entspricht.
Dieses Wachstum wird vor allem durch die Automobil- und Bauindustrie befeuert, bei denen die Kosten eines Versagens (Rost, ablösende Farbe) die anfänglichen Materialkosten bei weitem übersteigen.
Kostenanalyse: Zeit versus Materialien
Für den Verbraucher hängt die Entscheidung oft vom Budget und Zeitrahmen ab.
Epoxid-Primer: Ein Satz Epoxid-Primer der Automobilklasse (einschließlich Härter) kostet für Premiummarken typischerweise zwischen 80 und 200 US-Dollar, wobei preisgünstigere Optionen bei etwa 60 US-Dollar liegen. Er benötigt eine längere Aushärtezeit – oft 24 Stunden, bevor geschliffen werden kann – bietet aber ein „Nachbeschichtungsfenster“ von bis zu 7 Tagen, sodass Heimwerker in ihrem eigenen Tempo arbeiten können, ohne zwischen den Schichten schleifen zu müssen.
Acryl-Primer (Füller): Im Allgemeinen günstiger und auf Schnelligkeit ausgelegt, sind Acryl-Primer oft „hochaufbauende“ Füller, die zur Behebung kleiner Unvollkommenheiten verwendet werden. Sie trocknen schnell und sind oft innerhalb von 30 bis 60 Minuten schleifbereit, was die Arbeitszeit in Karosseriewerkstätten mit hohem Durchsatz erheblich verkürzt.
Fazit: Welchen sollten Sie wählen?
Experten empfehlen einen hybriden Ansatz für die besten Ergebnisse, aber klare Unterschiede bleiben bei bestimmten Anwendungsfällen bestehen:
Wählen Sie Epoxid-Primer, wenn: Sie mit blankem Metall, Glasfaser oder Beton arbeiten. Er ist unverzichtbar bei Restaurierungsprojekten, bei denen Fahrzeug oder Bauwerk Feuchtigkeit, Salz oder Chemikalien ausgesetzt sind. Er erzeugt die ultimative wasserdichte Abdichtung.
Wählen Sie Acryl-Primer, wenn: Sie kosmetische Reparaturen auf vorhandener Lackierung oder Spachtelmasse durchführen. Wenn es darum geht, kleine Kratzer auszufüllen und die Oberfläche schnell glatt zu schleifen, bevor der Decklack aufgetragen wird, bieten acrylgebundene Füller die Effizienz und Oberflächenqualität, die für Alltagsfahrzeuge und schnelle Reparaturen erforderlich sind.
"Wenn die Arbeit 20 Jahre halten soll, beginnen Sie mit Epoxid", ergänzt ein Fachspezialist von Southern Polyurethanes. "Wenn Sie es heute Nachmittag lackieren müssen, ist Acryl Ihr Freund."
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